LED als sparsame alternative zur Glühbirne
In den letzten Wochen gibt es Seltsames zu beobachten. Menschen reiferen Alters stürmen Haushaltwarenabteilungen und kleine Läden, um mit Armen voller Glühbirnen wieder davonzuziehen. Was in Bezug auf Fleisch und Felle vor 10.000 Jahren, oder vor 5 im Sommerschlussverkauf noch Sinn gehabt haben mag, ist heute Anlass zu Verwunderung. Was war passiert? Das Ende der 60 Watt Glühbirne.
Viele dieser Bunkerkäufe gehen auf die Skepsis gegenüber den herkömmlichen Sparglühbirnen zurück. Diese sind zwar sparsam, haben aber – aus der Sicht älterer Käufer – nicht nur Vorteile. Zum einen sehen sie komisch aus, dann sind sie beim Einschalten nicht sofort hell, sie sind teurer, das Licht wirkt steril und obendrein dürfen sie nicht einmal im Hausmüll entsorgt werden, weil sie Quecksilber enthalten.
Moderne LED-Leuchten bieten alle Vorteile beider Glühbirnengenerationen. Sie sind im gleichen Farbspektrum erhältlich, welches herkömmliche Glühbirnen geboten haben (warmweiß), haben annähernd dieselbe Form, sind immer gleichhell, besitzen die höchste Schaltfestigkeit, sind noch sparsamer als aktuelle Sparglühbirnen, halten noch länger als diese und können im ganz normalen Hausmüll mit entsorgt werden. Warum aber hat sich das noch nicht herumgesprochen?
Nun, zum einen ist die Technologie noch nicht lange – in dieser Form – auf dem Markt, zum anderen schreckt der verhältnismäßig hohe Preis viel Kunden ab. Dabei muss aber klar gesagt werden, dass, wenn der Preis auf die Haltbarkeit umgelegt wird, das Preis/Leistungsverhältnis schon heute besser ist, als bei aktuellen Sparglühbirnen, ohne aber mit deren Nachteilen kämpfen zu müssen.
In Zukunft werden, neben einem verbesserten Preis, aber noch weitere funktionelle Vorteile hinzukommen. Das Farbspektrum wird variabel sein, d.h. je nach Vorliebe, kann das Farbspektrum frei gewählt werden, sodass ein individuelles, besonders Lichtdesign mit einer einzigen Birne möglich sein wird.